Blickwinkel und Perspektiven im Garten

Mit dem Gartenplanen ist es wie beim Wohnzimmer-Einrichten: Die Möblierung hängt von der Größe und der Form ab. Kleine Gärten benötigen andere Stilmittel, um harmonisch und lebendig zu wirken als größere. Hier ein paar Tipps dazu:

Wenn Ihr Garten eher klein ist, sollten Sie auf eine ruhige Fläche in der Gartenmitte achten. Das kann ein schönes Rasenstück sein oder ein Teich. Pflanzen – vor allem höhere – gehören an die Gartenränder. Dort umrahmen und betonen sie die Ruhefläche ideal. Außerdem wirkt Ihr Garten größer, wenn Sie eine Blickachse schaffen, z. B. einen Ausblick von der Terrasse auf eine Skulptur oder Bank am Gartenende.

Ausblick in den GartenGrößere, langgezogene Gärten werden am besten in mehrere Flächen unterteilt. So entstehen Nischen und es ergeben sich Überraschungseffekte, weil man nicht den ganzen Garten auf einmal überblickt.

Wussten Sie, dass auch im Freien Nähe und Weite mit Hilfe von Farben geschaffen werden können? So vermitteln helle, kühle Farbtöne (Blau, Lila, Weiß) ein Gefühl der Weite, während Pflanzen in kräftigen, warmen Farben (Dottergelb, Rot oder Orange) Nähe schaffen.

Setzen Sie Pflanzen in kühlen, hellen Farben immer in den Hintergrund und diejenigen mit warmen, kräftigen und dunklen Farben in den Vordergrund!

Und vergessen Sie nicht, dass Garten und Wohnräume miteinander in Verbindung stehen: Es ist nicht egal, was Sie von Ihrem Lieblingssitzplatz im Wohnzimmer oder auf der Terrasse aus sehen können. Planen Sie daher Ihre grüne Oase so, dass Ihre Augen sich immer wieder an einem Brunnen oder einer Skulptur, an einer attraktiven Pflanze oder Baumgruppe oder an einem beruhigenden Teich erfreuen können!

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