Blütenfreuden

Wochenlang hat man drauf hingearbeitet, sich monatelang darauf gefreut – und dann ist der Blütenzauber viel zu schnell wieder vorbei. Eigentlich schade!

Einfallsreiche Gärtnerinnen und Gärtner haben deshalb einen wirkungsvollen Trick auf Lager, um ihre Pflanzen beim Verlängern der Blütezeit zu unterstützen. Der Lebensrhythmus der meisten Pflanzen sieht nämlich vor, dass nach dem Blühen der nächste „Arbeitsschritt“ ansteht: Samen aus den befruchteten Blüten zu bilden. Jedoch entwickeln manche Blumen und Stauden nach dem ersten Blütenflor neue Knospen, wenn man die verwelkten Blütenstände entfernt. Ob Sie die welken Blüten dann abzupfen oder abschneiden, bleibt Ihnen überlassen.

Rittersporn, Katzenminze und Salbei zum Beispiel vertragen sogar eine echte Radikalkur: Diese Pflanzen können Sie, nachdem sie im Juni oder Juli geblüht haben, bis auf zehn Zentimeter zurückschneiden („Remontierschnitt“). Dadurch lassen sie sich zu einer zweiten Blüte im August anregen.

Rittersporn, Katzenminze und Salbei zum Beispiel vertragen sogar eine echte Radikalkur: Diese Pflanzen können Sie, nachdem sie im Juni oder Juli geblüht haben, bis auf zehn Zentimeter zurückschneiden („Remontierschnitt“). Dadurch lassen sie sich zu einer zweiten Blüte im August anregen.

Wenn Sie diese einfachen Handgriffe beherzigen, profitieren Sie von einem lang anhaltenden Blütenzauber in Ihrem Garten.

Übrigens: Wenn man ohne viel Aufwand wie Rückschnitt und Auszupfen lange Blütenfreuden genießen möchte, so empfehlen sich zum Beispiel Taglilie und Sonnenhut, die es in vielen verschiedenen Farben gibt und die von Natur aus eine sehr lange Blütezeit haben.

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