Der Nutzgarten – ein Stück Unabhängigkeit

Was für unsere Eltern oder Großeltern selbstverständlich war, erlebt gerade wieder eine Renaissance: Nutzgärten wachsen mit der Erkenntnis, dass selbst gezogene, chemiefreie Lebensmittel nicht nur gesund sind, sondern einfach besser schmecken als gekaufte.

Nutzgärten gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen: von der „Miniaturvariante“ als Kräuterspirale oder Hochbeet bis hin zu umfangreichen Anlagen mit Gemüsebeeten, Obstbäumen und Beerensträuchern. Auch Komposthaufen oder Brunnen zur Bewässerung sieht man immer öfter.

Nutzgarten - Salat und Co selbst gezogen

Natürlich ist so ein Garten auch mit viel Arbeit verbunden: Bäume und Sträucher schneiden gehört ebenso dazu wie Unkraut jäten, kompostieren und bewässern. Ganz zu schweigen von den nicht immer erfolgreichen Versuchen, Läuse, Raupen, Schnecken und ähnliche Störenfriede zu vertreiben.

Nutzgarten mit Kohlrabi und anderem frischen Gemüse

Aber Gartenarbeit ist gut für die Fitness und eine herrliche Methode zur Entspannung.Außerdem kann man sich schon im Winter auf das Pflanzen der ersten Setzlinge im Frühjahr freuen und sie dann wochen- und monatelang beim Wachsen und Gedeihen beobachten. So gesehen, sind der Stolz und die Freude bei der Ernte von Obst, Gemüse oder Kräutern aus dem eigenen Garten eigentlich nur mehr das Tüpfelchen auf dem i.

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