Der Ziergarten – eine Augenweide in mehreren Varianten

Mit Ziergärten ist es ein bisschen so wie mit Hunden. Nicht nur bei Vierbeinern sticht oft die frappante Ähnlichkeit mit Herrchen oder Frauchen ins Auge; auch Gärten spiegeln nicht selten die Persönlichkeit ihrer BesitzerInnen wider.

Je nachdem, woran das Auge des Betrachters Gefallen findet, kann man verschiedene Stile von Ziergärten ausmachen:

Der romantische: Vorbild für diesen Garten sind die englischen Cottagegärten. Dort gedeiht eine üppige Blütenpracht in hellen Farbtönen. Formgehölze, Rosen und viele Blütenstauden sind in geschwungenen, verspielten Formen angeordnet.

Der architektonische: Hier dominieren schlichte, gerade Formen. Im meist rechtwinkligen Garten sind Wege, Treppen und Beete linear angeordnet; Hecken und Formgehölze sind akkurat in Form geschnitten.

Der naturnahe: Ein solcher Garten ist veränderlich, fast unberechenbar. Die Bepflanzung darf sich natürlich entwickeln, auch Wildwuchs wird toleriert. Es dominieren freie und natürliche Formen, geschwungene Wege sowie fließende Übergänge.

Der minimalistische: Reduktion auf das Wesentliche ist hier die Devise. In diesem Garten findet man nur wenige Materialien und Pflanzenarten – meistens Pflaster und Kies sowie einzelne Gräser oder Formgehölze.

Und? Haben Sie aufgrund dieser Beschreibungen wieder etwas Neues über sich (oder Ihre Nachbarin) erfahren?

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