Giftige Pflanzen im Garten – Vorsicht bei Kindern!

Dass Maiglöckchen giftig sind, hat sich inzwischen ja schon herumgesprochen. Allerdings sind das bei weitem nicht die einzigen Pflanzen, auf die Sie in Ihrem Garten zumindest eine Zeitlang verzichten sollten, wenn auch Kinder dort spielen. (Oder Sie verstecken sie so gut, dass sie von diesen nicht gefunden werden können …)

Bei den Maiglöckchen sind sowohl die Blätter als auch die Blüten giftig.

Giftiger Eibenbusch im Garten

Giftiger Eibenbusch im Garten

Aber auch beim beliebten Goldregen ist Vorsicht geboten: Alle seine Pflanzenteile sind giftig, ganz besonders aber seine Früchte (Samenschoten).

Ähnliches gilt für die Engelstrompete, eine Kübelpflanze, deren Teile allesamt Gift enthalten.

Der Fingerhut wurde 2007 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Nicht zu Unrecht: Wer von seinen Blättern kostet, muss mit schweren gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod rechnen.

Thujen kennt man bei uns als vor allem als Bestandteil der unvermeidlichen Sichtschutz-Hecken; manche schwören auf sie auch als wirksames Mittel gegen Warzen. Was allerdings die wenigsten wissen: Zweigspitzen, Holz und Zapfen der Thuja sind giftig.

Beim Liguster sind die Beeren und Blätter giftig.

Und bei der Eibe ist nur die rote Fruchthülle ungefährlich – Holz, Rinde, Nadeln und Samenkerne enthalten Gift.

Zum Glück gibt es noch genügend ungiftige Blumen, Sträucher und Bäume, aus denen Sie wählen können, wenn Sie Ihren Garten planen. Und sobald Ihre Kinder etwas größer und verständiger sind, können Sie Maiglöckchen, Fingerhut & Co. wieder nach Herzenslust setzen. Bis auf die Thujenhecke, auf die könnten Sie dann ja vielleicht trotzdem verzichten…

Noch keine Kommentare.

Hinterlasse eine Antwort

Sie müssen angemeldet sein um einen Kommentar zu hinterlassen.