Hochbeet – Rücken schonende Variante für HobbygärtnerInnen

Ein schmerzender Rücken nach zu langem Bücken muss nicht mehr sein: Hochbeete sind die Rücken schonende Variante für Kreuzweh geplagte Hobbygärtnerinnen und -gärtner. Sie lassen Gemüse und Kräuter schneller und früher gedeihen und sind außerdem ein praktisches „Nebenprodukt“ bei der Verwertung von Gartenabfällen.

Das zeitige Frühjahr ist – neben dem Herbst – die passende Zeit, um ein Hochbeet anzulegen. Meistens verwendet man dazu witterungsbeständiges Holz (z.B. Lärche), es kann aber auch aus Steinen, Blech oder Kunststoff gebaut sein. Die Höhe beträgt üblicherweise zwischen 70 und 120 cm.

Das Um und Auf eines Hochbeets ist sein besonderer Aufbau: Am Boden sollte man ein feinmaschiges Gitter anbringen, um Wühlmäuse fernzuhalten. Wer sich für eine Holzeinfassung entschieden hat, muss die Innenseite mit Vlies ausfüllen. Danach wird das Beet mit zerkleinerten Ästen und Zweigen befüllt und Hohlräume mit Laub oder Häckselgut „gestopft“. Zum Schluss kommt eine Schicht aus Kompost und Erde darüber.

Die Gartenabfälle sorgen für einen hohen Nährstoffgehalt und durch die Verrottungswärme steigt die Bodentemperatur um 5 bis 8 Grad an – beste Voraussetzungen also für das Pflanzenwachstum.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Hochbeete auch die Schneckenplage mildern: Metallene Schneckennasen oder Schneckenbremsen aus Schafwolle lassen die Schädlinge meist recht schnell von ihrem Vorhaben abrücken.

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