Sichtschutz im Garten: Es geht auch ohne Thujenhecken

Wer den eigenen Garten vor neugierigen Blicken schützen will, setzt bei uns meistens eine Thujenhecke. Thujen sind äußerst praktisch und deshalb nach wie vor beliebt. Aber sie sind fad – nur gut, dass es eine Vielzahl von Alternativen dazu gibt!

Wie wär’s zum Beispiel mit immergrünen Laubgehölzen? Sie schützen ebenfalls die Privatsphäre und sind schön anzusehen – auch in der kalten Jahreszeit. Eibe und Buchs sind sehr zu empfehlen, auch der Kirschlorbeer, wobei dieser im Winter manchmal schneedruck- und frostgefährdet ist. Zu exotisch für unsere Breitengrade sind hingegen andere immergrüne Arten wie die Scheinzypresse.

Eine wesentlich größere Auswahl an Sichtschutz-Pflanzen finden Sie bei den Laub abwerfenden bzw. blühenden Heckenpflanzen. Hainbuche, Rotbuche und Liguster eignen sich sehr gut zum Schneiden und bei den blühenden Vertretern seien vor allem Spiersträucher und Forsythien erwähnt.

Noch schöner wirkt die Blütenpracht am Gartenzaun, wenn die Hecke nicht in Form geschnitten wird, sondern natürlich wachsen darf. Flieder, Weigelien, Kolkwitzien oder der Ranunkelstrauch sind dafür besonders gut geeignet. Wer ein Faible für Naturgärten hat, kann sich vielleicht auch für eine Wildgehölzhecke begeistern. Diese bietet zusätzlich Vögeln und Insekten einen willkommenen Aufenthaltsort und betört im Herbst oft mit einer schöner Färbung und prächtigem Fruchtbehang. Passende Pflanzen dafür sind Wildrosen, Wilder Schneeball, Pfaffenhütchen oder Schlehdorn. Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass frei wachsende Blüten- und Wildgehölzhecken wesentlich mehr Platz benötigen als ihre geschnittenen Kolleginnen.

Sie sehen also: Es gibt genügend Möglichkeiten, ein Zeichen gegen die Eintönigkeit bei Gartenhecken zu setzen. Auf Thujen müssen Sie trotzdem nicht ganz verzichten: Sie sollen ein wirksames Mittel gegen Warzen sein.

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