Von Ahorn bis Zypresse – Pflegetipps nach dem Pflanzen

Alle neu gesetzten Laub- und Nadelgehölze benötigen zur Bewässerung  eine Baumscheibe; Hecken brauchen einen seichten Graben. Dies ist nötig, damit das Gießwasser nicht abrinnt, sondern im Wurzelbereich der Pflanze versickert.

Beim Befüllen mit Wasser sollten Sie einen Schlauch ohne Mundstück verwenden und ausgiebig gießen. So kommt das Wasser den Wurzeln viel besser zugute, als wenn Sie nur darüberspritzen. Wässern Sie vor allem Tröge und Dachgartenanlagen auch im Winter durchdringend, wenn der Boden nicht gefroren ist! So vermeiden Sie Trockenschäden.

Der Boden sollte regelmäßig gelockert und das Unkraut entfernt werden. Immergrüne Gehölze wie Rhododendron, Buchs und Kirschlorbeer müssen im Jänner bzw. Feber vor allzu starker Wintersonne geschützt werden. Sonst kann es durch die extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu Frostschäden kommen.

Beim Strauch- bzw. Baumschnitt gibt es unterschiedliche Anforderungen:
Laubgehölzhecken erhalten im Juni und eventuell noch einmal im August einen Formierungsschnitt. Bei Nadelgehölzhecken genügt normalerweise ein Formschnitt im Juni.

Für Bäume erfolgt ein starker Rückschnitt am besten in der Vegetationsperiode, also in belaubtem Zustand, da sich große Wunden in der warmen Jahreszeit schneller schließen als bei Kälte.

Formierungsschnitte, die nur kleinflächige Wunden verursachen, können auch sehr gut im Spätherbst oder Vorfrühling durchgeführt werden.

 

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